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Aetheris programmiert mit Sonnenstrom: Unsere Freiflächenanlage entsteht

Am Firmensitz der Aetheris GmbH in Schutz tut sich gerade einiges. Auf dem Gelände entsteht derzeit eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von rund 15 kWp. Noch ist sie nicht fertiggestellt, aber die ersten Arbeiten sind bereits erfolgt und die künftige Anlage nimmt Schritt für Schritt Gestalt an.

Die Idee hinter dem Projekt ist einfach: Einen möglichst großen Teil des Stroms, den wir am Standort benötigen, möchten wir künftig direkt vor Ort erzeugen. Schließlich braucht auch die Entwicklung von Software Energie. Unsere Büroarbeitsplätze, Entwicklungsrechner und die weitere technische Ausstattung laufen jeden Tag viele Stunden. Einige Systeme sind auch außerhalb der üblichen Bürozeiten in Betrieb.

Was lag also näher, als die vorhandene Fläche für die eigene Stromerzeugung zu nutzen?

15 kWp Leistung und ein Speicher für die Abend- und Nachtstunden

Die Freiflächenanlage wird nach ihrer Fertigstellung eine Leistung von rund 15 kWp erreichen. Ergänzt wird sie durch einen Stromspeicher mit 10 kWh Kapazität.

Der Speicher ist für uns ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Der erzeugte Solarstrom soll schließlich nicht nur genau in dem Moment genutzt werden können, in dem die Sonne scheint. Überschüssige Energie kann tagsüber gespeichert und später verwendet werden, beispielsweise am Abend oder in der Nacht.

Natürlich wird die Anlage nicht zu jeder Jahreszeit und bei jeder Wetterlage den gesamten Strombedarf decken können. Unser Ziel ist aber, einen möglichst großen Teil des Verbrauchs am Aetheris-Standort mit dem direkt vor Ort erzeugten Sonnenstrom abzudecken.

[Foto: Unterkonstruktion oder vorbereitete Fläche]

Von der freien Fläche zur Energiequelle

Anders als bei einer klassischen Anlage auf einem Hausdach werden die Solarmodule auf einer eigens dafür vorgesehenen Freifläche montiert. Dadurch lässt sich die Anlage passend ausrichten und gut zugänglich aufbauen.

Aktuell befinden wir uns noch mitten in der Entstehungsphase. Auf den Bildern lässt sich bereits erkennen, wie aus einer zunächst freien Fläche nach und nach ein kleiner Teil unserer zukünftigen Energieversorgung wird.

Gerade diese Entwicklung wollten wir festhalten. Häufig sieht man Photovoltaikanlagen erst dann, wenn alle Module montiert, die Kabel verlegt und die technischen Komponenten angeschlossen sind. Dabei ist auch der Weg dorthin interessant.

Ein privates Projekt, das Aetheris unmittelbar zugutekommt

Initiiert und finanziert wird die Anlage privat durch den Geschäftsführer der Aetheris GmbH. Da sie direkt am Firmensitz entsteht und auch das Büro versorgen wird, kommt der dort erzeugte Strom unserer täglichen Arbeit unmittelbar zugute.

Wir möchten daraus keine größere Nachhaltigkeitsbehauptung ableiten. Eine Photovoltaikanlage allein macht schließlich weder ein ganzes Unternehmen noch ein Softwareprodukt automatisch „grün“. Für uns ist sie vielmehr eine konkrete und sinnvolle Investition am eigenen Standort.

Der Strom wird dort erzeugt, wo wir ihn benötigen. Gleichzeitig können wir einen Teil unseres Energiebedarfs künftig unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz decken. Das ist für uns eine praktische Lösung, die wirtschaftliche und ökologische Vorteile miteinander verbindet.

Technik von Sungrow und JA Solar

Bei den technischen Komponenten setzen wir auf Lösungen von Sungrow. Zum Einsatz kommen ein Wechselrichter mit 15 kW Leistung, ein Batteriespeicher vom Typ SBH100 sowie der iSolarManager. Letzterer übernimmt das Energiemanagement und hilft dabei, Erzeugung, Speicherung und Verbrauch aufeinander abzustimmen. Den Sonnenstrom erzeugen 500-Watt-Module von JA Solar. Durch diese Kombination können wir den aktuell produzierten Strom direkt im Büro nutzen, überschüssige Energie im 10-kWh-Speicher vorhalten und die Energieflüsse der Anlage im Blick behalten. Nach der Inbetriebnahme wird sich zeigen, wie die einzelnen Komponenten unter realen Bedingungen zusammenspielen und welchen Anteil unseres Strombedarfs wir damit tatsächlich selbst decken können.

Mit der Photovoltaikanlage ist die Entwicklung unserer Energieversorgung allerdings noch nicht abgeschlossen. Als nächster Schritt ist eine Wallbox für die Firmenfahrzeuge geplant. Sie soll das sogenannte PV-Überschussladen unterstützen: Erzeugt die Anlage mehr Strom, als im Büro benötigt oder im stationären Speicher aufgenommen wird, kann dieser Überschuss gezielt zum Laden der Fahrzeuge verwendet werden. Perspektivisch möchten wir außerdem Vehicle-to-Grid, kurz V2G, einsetzen, sobald dafür praxistaugliche und kompatible Lösungen verfügbar sind. Damit könnten geeignete Elektrofahrzeuge künftig nicht nur Strom aufnehmen, sondern bei Bedarf auch wieder Energie in das lokale System oder das öffentliche Netz zurückgeben. Voraussetzung dafür sind neben einer bidirektionalen Wallbox auch kompatible Fahrzeuge sowie die entsprechenden technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen.

Fertigstellung in Sicht

Wenn alles nach Plan verläuft, soll die Anlage in rund zwei Wochen fertiggestellt und anschließend in Betrieb genommen werden. Bis dahin stehen noch einige Arbeiten an. Wir werden die weitere Entstehung natürlich mit der Kamera begleiten.

Nach der Inbetriebnahme wird es besonders spannend: Dann sehen wir erstmals, wie viel Strom die Anlage tatsächlich produziert, wie gut der Speicher unseren Verbrauch über den Tag verteilt und welchen Anteil des Bürobedarfs wir direkt vor Ort decken können.

Über die Fertigstellung und unsere ersten Erfahrungen werden wir in einem weiteren Beitrag berichten.

Bis dahin wächst am Aetheris-Standort nicht nur neue Software, sondern auch unsere eigene Energieversorgung.